Kultur- und Heimatverein Radeburg e.V.

 



Mitglieder der Arbeitsgruppe Stadtgeschichte auf dem Turm der Radeburger Kirche

 

 Zur Geschichte der Arbeitsgruppe Stadtgeschichte
 

Seit dem 4. Oktober 2004 gibt es die AG Stadtgeschichte offiziell als Teil
des Kultur- & Heimatvereins Radeburg e.V.

Vorausgegangen war das Interesse an Stadtrundgängen, allein von Frühjahr 2002 bis Oktober 2008  insgesamt 88 mit mehr als 1 700 Bürgern und Gästen. Dabei ging es durchaus nicht um eine einseitige Vermittlung angelernten Wissens, im Gegenteil. Mit vielen Hinweisen auf Details, Hintergründe und Zusammenhänge bereicherten die Radeburger „Mitläufer“ unser Wissen zur Geschichte der Stadt. Und das Interesse an Stadtgeschichte wuchs.

Aus dem Zuspruch heraus, mehr Geschichte zu erfahren, kam es zur Bildung der Arbeitsgruppe Stadtgeschichte als Teil unseres Kultur- & Heimatvereins Radeburg e.V. am 4. Oktober 2004, zwei Jahre nach der Gründung des Vereins.
Unser Ziel war es, die Geschichte unserer Stadt weiter aufzuarbeiten und unter aktuellen Gesichtspunkten zu vervollständigen. Wir wollten das Interesse vieler Bürger an
der Vergangenheit bündeln, in Archiven und Dokumenten forschen und das vorhandene Wissen und Erleben sammeln.

Im November und Dezember 2004 fanden die ersten zwei Treffen statt.
In einem Radeburger Anzeiger vom Dezember 2004 erfolgte dann eine Einladung an alle interessierten Bürger der Stadt für den 17. Januar 2005 in den Vereinsraum Deutsches Haus.
Themen, die uns interessieren könnten, waren in dem Artikel schon mal genannt: Das Rittergut, Gerichtsbarkeit, Mühlen, Kirchen, der II. Weltkrieg und unsere Stadt, die letzten Kriegstage, öffentliche Gebäude wie Rathaus, Museum, Post, die Wendezeit …

Zum 4. Treffen am 21. 02. 2005 kamen weitere Gäste dazu und erstaunlich viel Material.
Aus aktuellem Anlass stellten wir die letzten Kriegstage in Radeburg aber zunächst
in den Mittelpunkt mit dem Arbeitsthema: Unsere Stadt im April/Mai 1945 – vor 60 Jahren.
Diese Arbeit wurde ein voller Erfolg. Am 8. Mai 2005 fand um 17.00 Uhr in der Kirche eine Lesung statt, „Die letzten Tage des Krieges in Radeburg – Radeburger Bürger erinnern sich“. Etwa 200 Bürger folgten dieser emotionalen Veranstaltung. Mit dem Material wurde eine kleine Ausstellung gestaltet und im September erschien das erste Heft, aus dem sich die „Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt“ entwickelte. Nebenbei begannen wir, eine Liste mit den
im II. Weltkrieg gefallenen Radeburger Bürgern zusammenzustellen. Nach fast 2jähriger Kleinarbeit konnten 4 Mitglieder unserer AG über 200 Namen und Daten in einer Mappe veröffentlichen.

Aus den Anfängen erwuchs unserer Arbeitsgruppe auch eine „Verpflichtung“, unsere Ergebnisse zu den verschiedenen Themen zu veröffentlichen – 13 Hefte sind es bisher geworden, 2 davon Nachdrucke, 11 eigene Themen. Das 14. Heft unserer Schriftenreihe ist gedruckt, Thema
„Zwei Kirchen, drei Friedhöfe, ein Kloster“.

Die Arbeitsgruppe wird von Irene Andrä geleitet.

 

 

UA-88256018-1